Büro für Faunistische Fachfragen Uwe-Jens Bartling
 

Wiesenbrütermonitoring im Osterzgebirge


Wiesenbrüter sind auf geeignete, möglichst störungsarme Lebensräume angewiesen. Veränderungen der Bewirtschaftung, Entwässerung und der Verlust geeigneter Brutflächen können ihre Bestände beeinträchtigen. Im Osterzgebirge erfassen wir deshalb regelmäßig Wiesenbrüter und begleiten Maßnahmen zu ihrem Schutz.


Welche Arten erfassen wir?

Zu den untersuchten Arten gehören Wachtelkönig, Bekassine, Kiebitz, Braunkehlchen und Wiesenpieper. Die Erfassungen erfolgen während der Brutzeit durch wiederholte Begehungen. Je nach Art und Fragestellung setzen wir ergänzend akustische Aufnahmen und Fotofallen ein.


Vom Nachweis zur Schutzmaßnahme

Die Beobachtungen helfen dabei, Brutplätze und wichtige Aufenthaltsbereiche zu erkennen. Darauf aufbauend stimmen wir geeignete Maßnahmen ab und kontrollieren ihre Umsetzung. Dazu gehören beispielsweise Schutz vor Störungen, die Anpassung der Bewirtschaftung, das Belassen von Altgrasbereichen sowie Schutzzäune für gefährdete Brutflächen.


Langfristige Entwicklung beobachten

Ein einzelnes Jahr zeigt nur einen Ausschnitt. Durch die wiederholten Erfassungen lässt sich untersuchen, wie sich die Vorkommen entwickeln und welche Bedingungen für die Arten besonders wichtig sind. Die Ergebnisse bilden eine Grundlage, um Schutzmaßnahmen zu überprüfen und weiterzuentwickeln.